Überforderter Mitarbeiter: Warum Meckern nichts bringt und was wirklich hilft

Fehler ansprechen, aber wie?
Fehler zu erkennen und anzusprechen, gehört zur Arbeit einer Führungskraft. Doch zwischen den verschiedenen Möglichkeiten, wie man dies tun kann, liegen Welten. Ständiges Meckern hat nichts mit Mitarbeiter fördern zu tun, es führt zu Frust und richtet auf Dauer mehr Schaden an, als dass es etwas behebt.
Denn die Führungskraft trägt auch Verantwortung dafür, dass ein Mitarbeiter die ihm übertragenen Aufgaben tatsächlich erledigen kann. Das bedeutet: zuerst die Ursache verstehen, bevor man urteilt.
Überforderte und unterforderte Mitarbeiter: Zwei Ursachen, eine Lösung
Wenn ein solches Problem besteht, gilt es zunächst, die Ursache zu finden. Und da gibt es in der Praxis oft zwei Möglichkeiten:
Überforderung: Der Mitarbeiter fühlt sich der Aufgabe nicht gewachsen und braucht Unterstützung. Diese kann er zum Beispiel in Form des Wissens und Könnens anderer Kollegen erhalten, aber auch durch zusätzliche Arbeitsmittel.
Unterforderung: Auch zu wenig anspruchsvolle oder abwechslungsreiche Aufgaben können die Motivation sinken lassen. In diesem Fall sollte dem Mitarbeiter mehr zugetraut und sein Aufgabenfeld nach Möglichkeit erweitert werden.
Findet man für diese Probleme nicht rechtzeitig eine Lösung, kann es am Ende sogar zum Verlust des Mitarbeiters kommen. Überforderte Mitarbeiter sind damit ein echter Risikofaktor für die Mitarbeiterbindung.
Wertschätzung als Grundlage guter Führung
Statt zu meckern, sollte man sich auf Lob und die Förderung von Mitarbeitern konzentrieren. Grundsätzlich geben Angestellte Tag für Tag ihr Bestes, um den Anforderungen gerecht zu werden, alle Deadlines einzuhalten und die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Doch ohne regelmäßige Wertschätzung kann diese positive Einstellung schnell nachlassen.
Dauerndes Meckern führt zu Abstumpfung, Kritik kommt nicht mehr an, vor allem wenn sie als unsachlich oder ungerecht empfunden wird.





